… und das Streiklied

Die Dienstleistungsgewerkschaften fordern nach einigen Jahren starker Zurückhaltung für 2013 nun 6,5 Prozent mehr Lohn. Das konnte Joachim als ehemaliger Lehrer natürlich nicht unkommentiert lassen und hat extra zu diesem Anlass ein Streiklied geschrieben, das wir in Saarbrücken uraufgeführt haben und auch etwa bei der GEW in Münster, aber auch bei anderen Gelegenheiten auf Auftritten spielen. Da man die Zahl leicht austauschen kann, lässt sich das Lied auch hervorragend für andere Streikaktionen verwenden.

Wie dieses Stück live klingt, könnt Ihr Euch direkt hier anhören und seine Wirkung auch live bei einem Streik mitgefilmt sehen. Und auch ein Textblatt mit Noten und Gitarrengriffen haben wir für Euch vorbereitet. Die Forderungen könnt ihr jeweils nach Bedarf selbst anpassen…

Der Text lautet wie folgt und kann für den jeweiligen Anlass und jede Lohnforderung problemlos abgewandelt werden:

Streiklied 2017

(Musik und Text: Joachim Hetscher/Sigrun Knoche)

Manchmal helfen keine guten Argumente,
Wenn der And´re sie erst gar nicht hören will.
Insbesondere beim Gehalt und bei der Rente
Ist der Verhandlungspartner oft verstockt und still.
Dann braucht´s, damit sich etwas tut,
etwas Druck und Lärm und Wut ?

Streik, Streik, Streik
Das ist Musik in meinen Ohr´n!
Streik, Streik, Streik,
wer nicht kämpft, hat schon verlor´n,
d´rum sind wir heut´ mal renitent:
Sechs komma null Prozent!

Viele Jahre lang war´n wir viel zu bescheiden,
Denn die Schulden müssten weg, habt ihr gesagt.
Doch damit die Bankprofite bloß nicht leiden,
Werden stets neue Schulden von euch gern gemacht.
Doch dieser Deal, der ist passé –
Das Volk braucht mehr im Portemonnaie!


Streik, Streik, Streik
Das ist Musik in meinen Ohr´n!
Streik, Streik, Streik,
wer nicht kämpft, hat schon verlor´n,
d´rum sind wir heut´ mal renitent:
Sechs komma fünf Prozent!

Manchmal geht es nicht um bessere Ideen,
Manchmal braucht es nicht Verständnis, sondern Biss.
Manchmal muss man eben fordern und nicht flehen,
Will man einen wirklich fairen Kompromiss.
Immer braucht´s, damit ´was geht,
Unsere Solidarität.

Streik, Streik, Streik
Das ist Musik in meinen Ohr´n!
Streik, Streik, Streik,
wer nicht kämpft, hat schon verlor´n,
d´rum sind wir heut´ mal renitent:
Sechs komma fünf Prozent!

© Cuppatea

Wie dieses Stück live klingt, könnt Ihr Euch direkt hier anhören und seine Wirkung auch live bei einem Streik mitgefilmt sehen. Und auch ein Textblatt mit Noten und Gitarrengriffen haben wir für Euch vorbereitet. Die Forderungen könnt ihr jeweils nach Bedarf selbst anpassen…

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Singen und viel Erfolg mit Eurer (Warn-)Streikaktion!