…und die Rezensionen zu seiner CD „Echo“ (2010)

CD Echo

Chansons fein, zart und kämpferisch von der Welt wie sie ist

logo_folkmagazin.jpg[Monatsempfehlung der Redaktion im Bereich Weltmusik, *****]

Endlich wieder eine CD mit Texten für die Zukunft, gegen den Krieg, für das Dorf in Afghanistan und auch wieder Lieder, die zart und sehnsuchtsvoll sind. Lieder sind von Joachim Hetscher, aber auch von Mike Settle, Pit Budde, Charles Trenet, Lowry/Seeger, Lennon/McCartney, Chumbawamba, Paul Stookey, John Newton und aus der Tradition. Cuppatea sind S. Knoche und Joachim Hetscher mit Gitarre und Flöte. Wunderschön auch der Chanson „La Mer“! Und dann Gratulation zu einem der wunderschönen Lieder: Wie sollt‘ ich da nicht singen?

Hedo Holland, Folkmagazin, Ausgabe 4/2010 (August/September), hier geht es zum Originalartikel

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Tonträger

Eine gewagt bunte Liederreise des Duos Joachim Hetscher/S. Knoche plus musikalische Freunde, einmal quer durch den Stil- und Themengarten: Skiffle, Afghanistan, Liebe, Natur, soziale und religiöse Intoleranz, Frühaufstehen, Konjunkturpaket, Antikriegssong, Beatles, Gospel und ganz zum Schluss „Amazing Grace“. Abenteuerlich!

Christian Beck, Folker, Juli/August 2010, hier geht es zum Originalartikel

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Heimspiel

Das Münsteraner Folk-Duo Cuppatea wurde an dieser Stelle schon vor Ewigkeiten behandelt und hat eine neue Scheibe namens „Echo“ draußen. Genau wie damals will mir der Sound nicht zusagen (was nicht unbedingt gegen die Musik, sondern wahrscheinlich für meine Engstirnigkeit spricht). Allerdings muss ich zugeben, dass mich die Songauswahl doch überrascht hat: Neben Eigenkompositionen finden sich diesmal zwei Coverversionen auf der Scheibe, die man nicht unbedingt erwarten konnte. Pete Seeger, okay, Bob Dylan, ja doch – aber Rise Against und Chumbawamba laufen meinen Erwartungen doch zuwider. Dafür: Hut ab! Sich selbst ein Bild machen geht da: www.cuppatea.de.

Christian Kock, GIG, Juni 2010, hier geht es zum Originalartikel

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Heiße Liebe und schnödes Geld – Das neue Album von „Cuppatea“

Das münstersche Gesangsduo „Cuppatea“ ist nicht nur bekannt für seinen eigenen Folk, Jazz und Rock. Joachim Hetscher und S. Knoche machten Münster mit dem „Woody Guthrie Festival“ auch zu einem Zentrum des Folk und der politischen Liedkunst. Woody Guthrie war ein US-Liedermacher – und seinen berühmtesten Song „This land is your land“ ehren „Cuppatea“ auf ihrer neuen CD „Echo“.

„Dieses Land gehört zu mir, dieses Land gehört auch dir“, dichtete Hetscher, meint damit aber nicht Amerika, sondern Deutschland. Von ungetrübtem Patriotismus kann freilich keine Rede sein: „Und das Kreuz mit den Haken ist schon wieder rot von Blut“, stellt der Musiker fest. Die Gesellschaftskritik von „Cuppatea“ ist mal drastisch, mal satirisch – wie im Lied „Das Paket“, in dem ein millionenschwerer Briefumschlag für Ackermann versehentlich beim armen Folksänger ankommt. Das ist witzig und viel treffsicherer als die plakative Kritik am Afghanistan-Einsatz in einem anderen Song.

Dennoch: Gerade die selbst geschriebenen Stücke, darunter zwei herzergreifende Liebeslieder, sind die Würze dieses Albums. Für amerikanische Hymnen und Gospels wie „Early in the Morning“ bringt S. Knoche genau das richtige herzhafte, tiefe, volle Timbre mit. Für das französische „La Mer“ fehlt ihr der sinnliche Glamour, das Chanson ist trotzdem unwiderstehlich wie immer.

Ein kämpferisches, politisches und vor allem musikalisch eingängiges und melodiöses Album – genau passend zum 1. Mai.

Manuel Jennen, Münstersche Zeitung, 1.5.2010, hier geht es zum Originalartikel

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[…] Doch kommen wir hier zur neuen und vierten Scheibe des Duos: neben ein paar Amerikanismen findet sich vor allem deutsches Liedgut, zumeist in bester Woody-Guthrie-Manier aus der Feder von Joachim Hetscher. Aber auch die gute, alte „Ballade von der Hester Jonas“ der Folkrocker Cochise wird aufgewärmt, dessen Frontmann Pit Budde ebenfalls in Münster lebt und mit der Gruppe Karibuni heutzutage Weltmusik für Kinder spielt.

Höhepunkt des Albums ist „Das Paket“, Joachims Text zu einer traditionellen Melodie („Erie Canal“, dessen englisches Original u.a. ein Nachfahre holländischer Juden namens Springsteen bei Jam-Sessions zu Ehren eines Nachfahren deutscher Emigranten namens Säger aufgenommen hat […]

„Wie sollt‘ ich da nicht singen“ ist besser bekannt als „How Can I Keep from Singing“ von eben diesem Herrn Peter Säger „Von mir aus entlasst mich“ ist die deutsche Übertragung eines Chumbawamba-Textes („I Wish That They’d Sack Me“).

Das Duo präsentiert sich sparsam instrumentiert nur mit Stimme und Akustik-Gitarre. Die Ausdrucksfähigkeit ist natürlich begrenzt, wenn man nicht gerade Tommy Emmanuel heißt oder Texte wie Bob Dylan schreibt. Wenn bei „Afghanistan“ eine Stromgitarre oder bei „Amazing Grace“ der Walkabout Clearwater Chorus dazukommt, freut man sich über die Abwechslung. Es gibt dem Klangbild eine etwas größere Fülle und eine Studioproduktion muss schließlich kein Liveauftritt sein. […]

Walkin‘ T:-)M (Tom Keller), Folkworld 42, Juli 2010, hier geht es zum Originalartikel.

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